St. Franziskus-Hospital

Senkfuß

Senkfuß

Bei einem Senkfuß ist die Längswölbung des Fußes abgeflacht. Der Senkfuß tritt häufig in Verbindung mit einem Knickfuß auf.

Ursache für einen Senkfuß ist eine Schwäche der Fußmuskulatur, die die Fußwölbung trägt. Im Kleinkindalter ist diese Muskelschwäche noch normal, sie sollte sich aber mit steigendem Lebensalter ausgleichen. Durch eine bewegungsarme Lebensweise und verstärkte Ruhigstellung der Füße in Schuhen, kommt es zu einem zu geringen Trainingsreiz auf die Fußmuskulatur. So kann sich die nötige Muskelspannung für eine stabile Fußwölbung nicht ausbilden. Nur in seltenen Fällen ist eine angeborene Missbildung Ursache für einen Senkfuß.

Senkfüße können zu Überlastungsschmerzen der schwachen Fußmuskulatur, Knieschäden, Bildung eines Fersensporns, Bandscheiben- und Rückenproblemen wegen gestörter Bewegungsabläufe und unzureichender Stoßdämpfung führen.

Die besten Behandlungsoptionen für Senkfüße sind Barfußgehen und Fußgymnastik, um Fußmuskulatur, Sehnen und Bänder zu stärken. Unter Umständen sollten die Übungen unter Anleitung eines Physiotherapeuten erlernt werden.
Gegebenenfalls können Einlagen, die beim Sport oder wenn man lange auf den Beinen ist getragen werden, helfen, den Senkfuß passiv so weit zu korrigieren, dass kein weiterer Schaden entsteht.

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