St. Franziskus-Hospital

Deformitäten

Den Körper wieder aufrichten

Skoliosen
Bei einer Skoliose ist die Wirbelsäule seitwärts verbogen und die Wirbel sind verdreht. Bei rund 90 Prozent der Erkrankungen ist die Ursache für die Verformung nicht bekannt. Die übrigen 10 Prozent dieser Wirbelsäulendeformitäten sind angeboren, durch Verschleiß oder eine neurologische Erkrankung bedingt. Operationen werden entweder vom Rückenbereich aus oder über die menschliche Vorderseite durchgeführt. Die operative Behandlung von Skoliosen und Kyphosen stellt einen besonderen Behandlungsschwerpunkt der Klinik dar.

Kyphosen
Bei einer Krümmung der Wirbelsäule nach hinten spricht man von einer Kyphose – im Volksmund Rundrücken genannt. Diese Verformung ist häufig durch den Morbus Scheuermann, eine im Jugendalter auftretende Krankheit, bedingt. Aber auch Wirbelbrüche durch Unfälle oder bei älteren Menschen durch Osteoporose können zur Bildung einer Kyphose führen. Bei einer solchen Verformung der Wirbelsäule durch Brüche kann eine Aufrichtung und Stabilisierung der Wirbelkörper, die Kyphoplastie, erfolgen.

Durch eine Osteoporose können Wirbelkörper instabil oder porös werden. Wirbelbrüche können dann auch bei kleineren Unfällen oder spontan auftreten.

Kyphoplastie
Bei der Kyphoplastie wir mit einem Ballon ein Hohlraum im Wirbelkörper geschaffen und danach dieser mit Knochenzement befüllt. Hierdurch richtet sich der Wirbelkörper auf, was im Röntgenbild gut zu erkennen ist. Ist die korrekte Position des Wirbelkörpers erreicht, wird die Aufrichtung mit Hilfe von Knochenzement fixiert und der Wirbel ist stabilisiert.

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