St. Franziskus-Hospital

Sättigung

Wie funktioniert Sättigung?

Die Nahrung, die wir zu uns nehmen, enthält Nährstoffe, die unser Körper als Treibstoff zur Energieerzeugung nutzt. Damit unsere Nahrungszufuhr unserem Energiebedarf entspricht, arbeitet unser Gehirn mit mehreren Hunger- und Sättigungssignalen. Das Sättigungssignal zeigt sich in einem Völlegefühl nach dem Essen. Es ist ein Reflex vom Darm an das Gehirn, der von Rezeptoren im oberen Magenbereich ausgelöst wird. Daher muss der Magen fast ganz voll sein, bevor man das Gefühl hat, genug gegessen zu haben. Wenn man so viel gegessen hat, dass sich der Magen dehnt, signalisieren diese Rezeptoren an das Zentrum im Gehirn, das für die Sättigung zuständig ist (Hypothalamus), dass der Magen voll ist. Der Hypothalamus steuert Dauer und Häufigkeit des Essverlangens. Leider werden bei einigen Menschen die vom Gehirn verwendeten Hunger- und Sättigungssignale nur schlecht reguliert. Isst man immer wieder zu viel, können die glatten Muskelfasern im Magen ihre Elastizität verlieren. Dann muss man immer mehr essen, um diese Rezeptorreaktion durch die Magendehnung auszulösen. Dies könnte erklären, warum extrem übergewichtige Menschen beim Essen kein Sättigungsgefühl bekommen und daher zu einer Mahlzeit sehr viel essen können.

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