St. Franziskus-Hospital

Entlassung

Der Weg nach Hause 

Zuzahlung
Vor der Entlassung entrichten Sie für Ihre Krankenhausbehandlung die gesetzliche Eigenbeteiligung in Höhe von 10 Euro pro Aufenthaltstag, wobei der Aufnahme- und Entlasstag ebenfalls berechnet werden.

Hinweis: Seit dem 01.04.2009 besteht für alle Krankenhäuser eine gesetzliche Verpflichtung diesen Betrag einzuziehen bis hin zur Mahnungserstellung und Zwangsvollstreckung.

Sie können den Betrag bar oder mit EC-Karte bezahlen.

 

Entlassmanagement

In bestimmten Fällen ist nach Abschluss der Krankenhausbehandlung weitere Unterstützung erforderlich. Zur Sicherung des Behandlungsergebnisses soll dann möglichst nahtlos eine Anschlussversorgung stattfinden. Dies wird durch das Entlassmanagement gewährleistet.

Da die Beantragung bzw. Abstimmung von Maßnahmen mit den Kranken- und ggf. Pflegekassen etwas Zeit benötigt, beginnen wir mit der Organisation Ihrer Entlassung bereits kurz nach der stationären Aufnahme. 

 

Bei der Aufnahme

Als gesetzlich versicherter Patient erhalten Sie bei einer stationären Aufnahme eine schriftliche Information über das Entlassmanagement, die Sie - oder ein gesetzlicher Vertreter bzw. ein Betreuer - uns den Erhalt dieser Information schriftlich bestätigen.

Mit der Aufnahme durch den Arzt und die Pflegekräfte auf der Station beginnt die Einschätzung, ob und welche Leistungen Sie nach Ihrem Krankenhausaufenthalt voraussichtlich benötigen. Diese Einschätzung erfolgt nach einem standardisierten Verfahren, berücksichtigt dabei aber Ihre individuelle Situation und die für Sie geplante Therapie.

Falls im Anschluss an den Krankenhausaufenthalt ein weiterer Versorgungsbedarf besteht, wird unser multiprofessionelles Team so früh wie möglich die erforderlichen Maßnahmen definieren und mit Ihnen die Details besprechen.

 

Während des Aufenthaltes

Die Maßnahmen und vorzunehmenden Aktivitäten werden in einem Entlassplan zusammengefasst und während Ihres Aufenthaltes ergänzt und aktualisiert, falls sich Ihr voraussichtlicher Versorgungsbedarf verändert.

In diesem Zusammenhang kann es notwendig sein, dass die geplanten Maßnahmen mit Ihrer Kranken-/Pflegekasse, Ihrem weiterbehandelnden Arzt oder z. B. auch einer Rehabilitationseinrichtung oder einem Pflegedienst abgestimmt werden müssen. Dafür legen wir Ihnen schon bei der Aufnahme eine Einwilligungserklärung zur Datenübermittlung vor, die Sie jederzeit schriftlich widerrufen können. Die Einwilligung dient der beschleunigten Bearbeitung Ihres Versorgungsbedarfs nach der Entlassung in der Zusammenarbeit mit Ihrer Krankenkasse.
Wir beraten Sie zu der Art der Versorgung, die für Sie nach der Entlassung notwendig wird. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir aufgrund unseres Verhaltenskodexes zur Antikorruption keine Empfehlungen aussprechen.
Die Auswahl von Anbietern z. B. Sanitätshäusern, Pflegediensten, etc. liegt in Ihren Händen. Möglicherweise haben Sie mit Ihrer Krankenkasse besondere Regelungen vereinbart, die dann zu berücksichtigen sind.

Unser Sozialdienst und die Familiale Pflege helfen Ihnen gerne bei der Klärung der Situation nach der Entlassung. Mehr erfahren Sie auf den folgenden Internetseiten:


Am Entlasstag

Bei der Entlassung erhalten Sie einen Arztbrief für Ihren behandelnden Arzt mit Informationen zur Krankenhausbehandlung und weiterreichenden Empfehlungen. Falls Sie Medikamente einnehmen, erhalten einen Medikationsplan und ggf. Verordnungen / Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung.

Sollten Sie eine Arzneimittelverordnung erhalten, so beachten Sie bitte, dass Sie dieses Rezept innerhalb von drei Werktagen in einer öffentlichen Apotheke einlösen müssen. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir Ihnen nur ein Rezept für die kleinste Packungsgröße ausstellen dürfen. 
Bei der Verordnung von Heilmitteln, das ist z. B. Krankengymnastik, dürfen wir Ihnen nur für einen begrenzten Zeitraum von sieben Tagen eine Verordnung ausstellen. Diese Sieben-Tage-Regel gilt auch für Arbeitsunfähikgeitsbescheinigungen.

 

Nach der Entlassung

Haben Sie als Patient / Angehöriger nach der Entlassung noch Fragen zu den geplanten Maßnahmen des Entlassmanagements? Bitte beachten Sie dazu den Hinweis im Arztbrief. Über die dort angegebene Rufnummer können Sie uns montags bis freitags zwischen 9:00 und 19:00 Uhr sowie an Wochenenden und Feiertagen von 10:00 bis 14:00 Uhr erreichen.
Um eine Auskunft zu erhalten, müssen Sie am Telefon Ihre Fallnummer angeben, die Sie auf der ersten Seite des Arztbriefes unter den Personaldaten in der Betreffzeile zu finden. Diese Angabe stellt sicher, dass Informationen über das Entlassmanagement nur an Auskunftsberechtigte weitergegeben werden.

 

 

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