St. Franziskus-Hospital

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Alle Krankheitsbilder unter B:

Bänderriss
Bänderriss

Wird ein Gelenk und damit auch die am Gelenk befindlichen Bänder extrem überdehnt, kann es zu einem Bänderriss kommen. Die Bänder umlaufen das gesamte Gelenk und tragen zur Stabilität und zur richtigen Führung der Extremitäten bei. Durch die Bänder werden die Gelenke also geschont und zusammengehalten.

Reißt dieser Bänderapparat, etwa wenn ein Sportler mit seinem Fuß auf dem Fuß eines Gegners landet und „umknickt“, dann ist das in der Regel deutlich spürbar. Viele berichten, dass sie den Riss hören konnten. Die betroffene Stelle schwillt an, schmerzt und wird innerhalb einiger Stunden blau. Begleitend können Kreislaufprobleme auftreten.

Zur direkten Hilfe vor Ort empfehlen sich die so genannte „PECH-Maßnahmen“: P-ause, E-is, C-ompression, H-ochlagern. Der Betreffende sollte dann in eine Klinik gebracht werden, um zu klären, ob eventuell Knochenbrüche vorliegen. Früher wurden Bänderrisse sehr oft operativ versorgt. In den letzten Jahren ist allerdings der Stellenwert der konservativen Therapie angestiegen. Die Entscheidung für das eine oder andere muss individuell fallen. Bei der konservativen Therapie wird das betroffene Gelenk durch Gips, Tapeverband oder Gelenkschienen ruhiggestellt und dann schrittweise wieder belastet.

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Bandscheibenvorfall
Bandscheibenvorfall

Rückenschmerzen können vielfältige Ursachen haben. Der Bandscheibenvorfall („Prolaps“) ist eine davon. Die Bandscheibe liegt als „Dämpfer“ zwischen den Wirbelkörpern zweier benachbarter Wirbeln. Bei einem Bandscheibenvorfall werden Teile der Bandscheibe in den Wirbelkanal gedrückt. Dort liegen das Rückenmark und wichtige Nervenabgänge, die durch den Bandscheibenvorfall komprimiert werden können. Entsprechend bestehen die Symptome eines Bandscheibenvorfalls in Schmerzen, einem in die Extremitäten ausstrahlenden Taubheitsgefühl und (selten) Lähmungen.

Die Ursachen des Bandscheibenvorfalls sind vielfältig. Sie reichen von genetischen Faktoren über eine Muskelschwäche im Bereich der Rückenmuskulatur bis hin zu unphysiologischen Belastungen, etwa durch eine dauerhaft sitzende Tätigkeit oder durch schwere körperliche Arbeit/Tragen von Lasten. Einfache Erklärungsmuster tragen hier nicht weit: Es gibt Menschen, die ihr Leben lang schwer gearbeitet haben oder ihr Leben lang im Büro saßen und niemals Probleme mit den Bandscheiben bekommen haben.

Die Behandlung beim Bandscheibenvorfall erfolgt in der Regel konservativ: Neben physikalischen Therapien kommen schmerzlindernde Medikamente beziehungsweise Injektionen zum Einsatz. In schweren Fällen beziehungsweise bei drohenden Komplikationen durch Schädigung des Rückenmarks gibt es verschiedene Operationsmöglichkeiten, darunter die operative Entfernung des „Gallertkerns“, der für den „Prolaps“ verantwortlich zeichnet („Nukleotomie“).

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Bauchspeicheldrüsenkrebs
Bauchspeicheldrüsenkrebs

Bauchspeicheldrüsenkrebs („Pankreaskarzinom“) ist eine bösartige Tumorerkrankung mit relativ ungünstiger Prognose. Sie wird jährlich bei circa 12.000 Menschen in Deutschland diagnostiziert. Meist erkranken Männer im Alter von 60 bis 80 Jahren.

Die Bauchspeicheldrüse („Pankreas“) ist ein zwar kleines, dafür aber sehr wichtiges Organ. Es liefert wichtige Verdauungsenzyme und regelt durch die Produktion von Insulin und Glukagon den Zuckerhaushalt des Körpers.

Die Ursachen für die Entstehung des Pankreaskarzinoms sind weitgehend unbekannt. Raucher und Menschen mit übermäßigem Alkoholkonsum sowie Menschen mit langjähriger oder angeborener Bauchspeicheldrüsenentzündung haben ein erhöhtes Risiko unterliegen. Da der Bauchspeicheldrüsenkrebs keine oder nur leichte Beschwerden hervorruft, wird er meist erst diagnostiziert, wenn der Tumor bereits umliegende Organe infiltriert. Begleitende Symptome können Übelkeit, Durchfall, Gewichtsverlust, Leistungsschwäche und in seltenen Fällen auch Juckreiz sein.

Ist das Pankreaskarzinom festgestellt, werden die betroffenen Gewebe in einer Operation entfernt. Oft müssen dabei auch Teile des Darms, Magens und der Galle entfernt werden. Anschließend wird eine Chemotherapie eingeleitet, die in der Regel ein halbes Jahr dauert. Nach der Entfernung der Bauchspeicheldrüse müssen die überlebenswichtigen Enzyme von außen zugeführt werden.

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Beatmungsentwöhnung
Beatmungsentwöhnung

Beim sogenannten „Weaning“ wird ein Patient, der auf einer Intensivstation künstlich beatmet wurde, wieder langsam an die Eigenatmung gewöhnt. Wie gut das gelingt, hängt unter anderem davon ab, wie lange der Patient beatmet wurde und aus welchem Grund. Erfolgte die Beatmung nur für kurze Zeit, zum Beispiel im Rahmen einer Operation, dann gelangt der Patient unter Betreuung relativ schnell zur eigenen Atmung und Lungenfunktion ohne fremde Hilfe zurück. Wird ein Patient dagegen länger als eine Woche fremd beatmet und hatte er vielleicht zusätzlich auch noch eine Lungenerkrankung, dann ist die Rückkehr zur eigenen Atmung deutlich schwieriger. Hier muss die Leistung des Beatmungsgerätes über Tage langsam reduziert werden, damit die Entwöhnung Erfolg hat.

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Blasenkrebs
Blasenkrebs

Das Harnblasenkarzinom ist vor allem bei Männern ein relativ häufiger Tumor. Er betrifft in Deutschland etwa 16.000 Menschen pro Jahr, etwa 70 Prozent davon sind Männer. Es handelt sich um einen Tumor des höheren Alters. Meist tritt er nach dem 65. Lebensjahr auf.

In Berufen, in denen die Arbeitnehmer mit „aromatischen Aminen"" (Gruppe von Chemikalien, die insbesondere bei der Herstellung von Farbstoffen, Pigmenten und Pflanzenschutzmitteln verwendet werden) in Kontakt kommen, ist das Blasenkarzinom eine Berufskrankheit. Andere nicht berufsbedingte Risikofaktoren sind der Tabakkonsum und bestimmte Infektionen des Urogenitaltrakts.

Die wichtigsten Frühsymptome sind Blut im Urin und Schmerzen beim Wasserlassen. Bei Verdacht auf Blasenkrebs wird durch eine Blasenspiegelung Gewebe entnommen. Bestätigt sich der Verdacht, lässt sich mittels Computertomographie die Ausbreitung des Krebses feststellen. Die Operation richtet sich dann nach der Größe und nach der Eindringtiefe des Tumors.

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Blasentumor
Blasentumor

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Blinddarmentzündung
Blinddarmentzündung

Bei der Blinddarmentzündung („Appendizitis“) macht nicht eigentlich der Blinddarm, sondern der am Blinddarm hängende Wurmfortsatz („Appendix“) Probleme. Es handelt sich um eine kinderfingergroße Aussackung des Dickdarms, die für die Verdauung nicht benötigt wird. Blinddarmentzündungen können in jedem Alter auftreten, am häufigsten aber in der Kindheit und im jungen Erwachsenenalter.

Hauptsymptom einer akuten Blinddarmentzündung sind Schmerzen im rechten Unterbauch. Besonders typisch ist eine „Loslassschmerz“ genannte Schmerzvariante, bei der Schmerzen im rechten Unterbauch auftreten, wenn der Bauch an anderer Stelle mit den Fingern eingedrückt und dann ruckartig losgelassen wird. Der „Loslasschmerz“ entsteht durch eine die Blinddarmentzündung oft begleitende Reizung des Bauchfells.

Besteht ärztlicherseits der Verdacht auf eine Blinddarmentzündung, so wird der Wurmfortsatz in der Regel operativ entfernt. Der Grund dafür ist, dass ein entzündeter Blinddarm im ungünstigen Fall zu einer schweren Bauchfellentzündung führen kann, vor allem dann wenn der Darm einreißt („Perforation“). Die Blinddarmoperation gehört zu den häufigsten chirurgischen Eingriffen.

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Bluthochdruck
Bluthochdruck

Bluthochdruck ist eine krankhafte, anhaltende Erhöhung des Blutdrucks. Sie verursacht oft keine Beschwerden, kann aber langfristig zu erheblichen Komplikationen führen, darunter Schlaganfall und Herzinfarkt. Es ist deswegen extrem wichtig, einen zu hohen Blutdruck erstens zu erkennen und zweitens angemessen zu behandeln.

Die Blutdruckmessung besteht aus zwei Werten, einem „systolischen“ und einem „diastolischen“ Wert. Ein normaler Blutdruck liegt bei 120/80mmHg oder darunter. Ab einem Blutdruck von 140/90mmHg beginnt nach WHO-Definition die „arterielle Hypertonie“. Die weit überwiegende Anzahl an Hypertonie-Patienten leidet an einer so genannten „essentiellen Hypertonie“, also einem Bluthochdruck ohne unmittelbare organische Ursache. Diese Form des Bluthochdrucks hat oft eine genetische Komponente. Nur bei wenigen Patienten ist ein Bluthochdruck Folge eines Nierenproblems oder Folge hormoneller Probleme vor allem der Nebenniere.

Der Bluthochdruck ist der wichtigste Risikofaktor für Erkrankungen des Herzkreislaufsystems, darunter für Schlaganfälle und für Herzinfarkte. Entsprechend lassen sich Herzinfarkte und Schlaganfälle vermeiden, wenn der Blutdruck effektiv gesenkt wird. Dazu stehen nicht-medikamentöse Maßnahmen und Arzneimittel zur Verfügung.

Von nicht-medikamentöser Seite wirken sich vor allem körperliche Bewegung und eine Verringerung des Körpergewichts günstig aus. Bei nur gering erhöhtem Blutdruck können diese Maßnahmen ausreichen, wenn sie konsequent umgesetzt werden. Die meisten Hypertonie-Patienten benötigen allerdings Medikamente, die einzeln oder in Kombination eingenommen werden. Die wichtigsten Präparategruppen sind ACE-Hemmer, Betablocker, Diuretika und Kalziumantagonisten.

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Blutkrebs
Blutkrebs

Blutkrebs ist besser bekannt unter dem Namen Leukämie. Die Leukämie ist ein Krebs der weißen Blutzellen, der „Leukozyten“. Betroffen sind in erster Linie Lymphknoten und das Knochenmark. Die Krebserkrankung bewirkt, dass im Knochenmark zu viele weiße Blutkörperchen gebildet werden, die jedoch funktionslos sind.

Leukämien sind relativ häufig. Unterschiedliche Varianten kommen in unterschiedlichen Lebensaltern vor. Sie äußern sich in der Regel durch ausgeprägtes Krankheitsgefühl mit Fieber. Auch ungewöhnliche zahlreiche Infektionen oder Blutungen können auf eine Erkrankung der Blutzellen hindeuten. Die Verdachtsdiagnose wird in der Blutuntersuchung gestellt, dem „großen Blutbild“. Definitiv diagnostiziert wird eine Leukämie mit einer Punktion des Knochenmarks.

Die Behandlung der Leukämie ist abhängig von der genauen Art der Erkrankung und vom Alter des Patienten. Zum Einsatz kommen sowohl Chemotherapien als auch die Ganzkörperbestrahlung. Eine Möglichkeit der definitiven Heilung einer Leukämie ist die Hochdosischemotherapie mit anschließender Knochenmarktransplantation. Mit solchen intensiven Therapien sind vor allem Leukämien im Kindesalter mittlerweile bei einem hohen Prozentsatz der Patienten heilbar.

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Brüche / Knochenbruch / Fraktur
Brüche / Knochenbruch / Fraktur

Bei Knochenbrüchen (Frakturen) werden traumatische Frakturen von Ermüdungsfrakturen unterschieden. Traumatische Frakturen sind die „üblichen“ Knochenbrüche nach Unfällen. Ermüdungsfrakturen entstehen, wenn der Knochen bereits vorgeschädigt ist. Das typische Beispiel dafür sind Knochenbrüche bei Osteoporose.

Entscheidend für die Beurteilung eines Knochenbruchs ist das Röntgenbild. Rein klinisch unterscheidet man unsichere und sichere Anzeichen für eine Fraktur. Unsicher ist eine Fraktur bei Schmerz, Schwellung, einem Bluterguss und eingeschränkter Beweglichkeit. Zu den sicheren Anzeichen zählen aus der Wunde stehende Knochenfragmente, anatomische Fehlstellungen, Überbeweglichkeit und Knirschen der betroffenen Stelle.

Brüche werden oft begleitet von Verletzungen der umliegenden Weichteile. Auch Schockzustände sind in der Phase nach einem Knochenbruch nicht ungewöhnlich. Der Verletzte sollte keinesfalls von anderen Personen an den Bruchstellen behandelt werden. Auch sollte nicht versucht werden, den Bruch wieder ""einzurenken"". Am besten wird die vermeintliche Bruchstelle mit einem Tuch oder ähnlichem fixiert und ein Arzt oder ein Krankenhaus aufgesucht. Die anderen Verletzungen können natürlich sofort behandelt werden. Trotzdem ist mit Ruhe und Sorgfalt vorzugehen, um den Bruch nicht zu verkomplizieren oder den eventuell noch ansprechbaren Betroffenen in einen Schock zu versetzen. Die meisten Brüche und Frakturen werden zum Zusammenwachsen geschient, eingegipst oder in komplexeren Fällen auch verschraubt.

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Brustkrebs
Brustkrebs

Das „Mammakarzinom“ ist in Industrienationen der häufigste bösartige Tumor der Frau. In Deutschland treten knapp 60.000 Neuerkrankungen pro Jahr auf. Das bedeutet umgerechnet, dass etwa jede achte bis zehnte Frau im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs erkrankt. Auch Männer können prinzipiell an Brustkrebs erkranken. Das ist aber sehr selten.

Die Erkrankung tritt meistens spontan auf. Es gibt einige Gene, die mit einem hohen Risiko für Brustkrebs einhergehen. Bei den meisten Frauen sind diese Gene aber nicht in die Krebsentstehung involviert. An Umweltfaktoren, die das Brustkrebsrisiko erhöhen, sind unter anderem bestimmte Hormontherapien, Strahlung und Zigarettenrauch zu nennen.

Wird der Brustkrebs früh erkannt, ist er bei einem hohen Prozentsatz der Patientinnen heilbar. Der Tumor wird dazu chirurgisch entfernt. In Abhängigkeit von den Gewebemerkmalen erfolgt dann in der Regel eine Nachbehandlung mit Anti-Hormonen, Antikörpern und/oder Chemotherapie. Weil die frühe Diagnose für die Überlebenschancen der Betroffenen so entscheidend ist, hat Deutschland – wie einige andere Nationen – ein Brustkrebs-Screening-Programm eingeführt, das so genannte „Mammographie-Screening“, das Frauen zwischen dem 50. und 69. Lebensjahr angeboten wird. Wichtig ist darüber hinaus die regelmäßige Selbstuntersuchung der Brust. Fallen dabei Knoten auf, die vorher nicht vorhanden waren, sollte ein Arzt aufgesucht werden.

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