St. Franziskus-Hospital

Wirbelkanal

Gefährliche Engstellen weiten

Im Wirbelkanal (Spinalkanal) verläuft das Rückenmark, von dem zahlreiche Nerven ausgehen. Eine angeborene oder durch Verschleiß bedingte Einengung dieses Kanals führt zu erhöhtem Druck auf die Spinalnerven und die austretenden Nervenfasern. Die Folge sind Schmerzen, Missempfindungen, aber auch Lähmungen. Besonders charakteristisch ist die eingeschränkte Gehstrecke, die der Patient nur noch zurücklegen kann.

Bei einem Dekompressionseingriff werden die eingeengten Nervenfasern von diesem Druck entlastet. In einigen Fällen ist eine zusätzliche dynamische oder rigide Stabilisierung erforderlich.

Beim Wirbelgleiten sind meist korrigierende und stabilisierende Eingriffe des entsprechenden Wirbelsäulensegmentes erforderlich.

St. Anna-Klinik