St. Franziskus-Hospital

Magenbypass

Magenbypass 

Diese Operation kombiniert zwei Vorteile miteinander:

  • Reduzierung der Nahrungsmenge, die Sie bei einer Mahlzeit zu sich nehmen können.

  • Reduzierung der Verwertung der gegessenen Nahrung.

 

Außerdem sorgt diese Operation dafür, dass Sie die Nahrungsmittel nicht mehr vertragen, die Sie ohnehin vermeiden sollten (d.h. konzentrierte Zucker und Fette).

Beim Magen-Bypass wird der Magen durch eine Naht in zwei Teile getrennt: eine kleine Magentasche und den größeren Restmagen. Die Magentasche kann nur wenig Nahrung aufnehmen, bis sie gefüllt ist. Dadurch werden die Rezeptoren aktiviert, die dem Gehirn „Sättigung” signalisieren. Sie haben das Gefühl, schneller und länger satt zu sein.

Außerdem wird der Dünndarm so umgeleitet, dass sich Nahrung und Verdauungssäfte erst im mittleren Dünndarm vermengen können. Daher wird ein Großteil der Nährstoffe und Kalorien nicht verdaut, sondern verlässt den Körper wieder mit dem Stuhl.

Wegen des Dumping-Syndroms, das durch die schnelle Entleerung von Zucker in den Dünndarm ausgelöst wird, lernen Sie, zuckerhaltige Speisen und Getränke zu vermeiden. Sehr fetthaltige Speisen können zu übel riechenden Fettstühlen führen, so dass Sie auch diese Speisen vermeiden sollten.

Vorteile:

  • Mehr Gewichtsverlust als beim Magenband oder Schlauchmagen.

 

Nachteile:

  • Die Operation selber hat höhere Risiken als z. B. das Einsetzen eines Magenbandes.

  • Weil nicht mehr alle Vitamine und Nährstoffe aufgenommen werden können, müssen Sie lebenslang Vitamin- und Mineralpräparate zu sich nehmen.

  • Eine Spiegelung des Restmagens ist nicht mehr möglich.

 

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