St. Franziskus-Hospital

Hammerzehe

Hammerzehe (Digitus malleus)

Wenn ein Zeh ständig krallenartig gebeugt ist, kann er sich zu einer so genannten Hammerzehe verändern. Hierbei unterscheidet man zwischen einer flexiblen und einer fixierten Hammerzehe. Meist entsteht sie aufgrund von ungeeignetem Schuhwerk oder durch eine neurologische oder rheumatische Erkrankung.

Die Hammerzehe ist die häufigste Zehendeformation. Sie kann Beschwerden wie Druckstellen, Hühneraugen, Schwielen, Schmerzen unter den Mittelfußköpfchen, Probleme beim Tragen von Schuhen sowie ästhetische Störungen verursachen.

Barfußgehen und Schuhe, die ausreichend Zehenfreiheit bieten sind als konservative Therapiemaßnahme wichtig - besonders bei Kindern und Jugendlichen, die sich noch im Wachstum befinden. Auch physiotherapeutische Bewegungsübungen und Streckbehandlung können im frühen Stadium ein Fortschreiten verhindern. Neben der Podologie mit Fußpflege und Spezialverbänden kann auch die Orthopädietechnik mit Einlagen oder Schienen geeignete Maßnahmen anbieten.

Lässt sich die Fehlstellung nicht passiv durch konservative Maßnahmen beeinflussen, kann eine Operation erfolgen.

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