St. Franziskus-Hospital

Klumpfuß

Klumpfuß (Pes equinovarus)

Der Klumpfuß ist eine angeborene Fehlstellung des Fußes, die durch eine wahrscheinlich durch Viren ausgelöste Entwicklungshemmung entsteht.

Der Klumpfuß ist durch vier Elemente erkennbar: Spitzfuß, Supination und Adduktion des Vorfußen und Varusstellung des Rückfußes: Die Patienten schauen auf ihre Fußsohle und gehen auf der Außenkante des Fußes.

Möglicherweise lässt sich der Fuß in die Normalstellung bringen - dann handelt es sich nur um eine Klumpfusshaltung und eine Operation ist nicht notwendig. Auf der Röntenaufnahme sieht man eine normal ausgebildete und positionierte Fußwurzel.

Liegt ein echter Klumpfuß vor, wird direkt nach der Geburt mit der Therapie durch einen Oberschenkelgips begonnen. Der Gipsverband wird alle 14 Tage gewechselt.

Wenn das Kind ungefähr drei Monate alt ist, kann mit der operativen Korrektur der Strukturen begonnen werdne, die konservativ nicht zu bessern sind. Hierbei wird die Achillessehne verlängert und die Aufrichtung des Fußes korrigiert.

Spezielle Schienen sorgen gegebenenfalls im weiteren Genesungsverlauf für eine feste Haltung des Fußes. Diese Schienen werden meistens nur nachts getragen, weil die Kinder hier die stärksten Wachstumsschübe durchlaufen.

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