St. Franziskus-Hospital

Krankhafte Fettleibigkeit

Was ist krankhafte Fettleibigkeit (morbide Adipositas)?

Die krankhafte Fettleibigkeit ist eine chronische, genetisch bedingte Erkrankung, die ein Leben lang bleibt. Sie ist definiert durch einen BMI von 40 oder höher. Wenn Ihre Fettleibigkeit dazu führt, dass sie weitere Begleiterkrankungen hervorruft, kann das Übergewicht nicht nur die Lebensqualität verringern, sondern auch lebensbedrohlich werden.

Wenn die Fettleibigkeit einen krankhaften Verlauf nimmt, kann das Übergewicht lebensgefährliche Begleiterkrankungen hervorrufen.

Da die Fettleibigkeit eine chronische Krankheit ist, treten ihre Begleiterkrankungen erst nach und nach auf. Fettleibigkeit erschwert Ihnen allmählich den Alltag – sie verursacht Schmerzen in Gelenken und Rücken, Kurzatmigkeit und Hautprobleme. Wenn die Fettleibigkeit nicht behandelt wird und einen krankhaften Verlauf nimmt, kann sie zu lebensbedrohlichen Erkrankungen wie z. B. Typ-II-Diabetes, Bluthochdruck, Krebs, hohem Cholesterinspiegel und Schlafapnoe führen. Studien zeigen, dass Bemühungen wie Diäten und Bewegungsprogramme nur noch wenig Chancen auf eine deutliche und langfristige Gewichtsreduzierung bieten, sobald sich eine krankhafte Fettleibigkeit eingestellt hat. Meistens kann eine Weiterentwicklung der Symptome nur durch eine langfristige Gewichtsabnahme verhindert werden. Denn sobald man wieder zunimmt, kehren auch die Begleiterkrankungen zurück.

Liegt erst einmal eine krankhafte Fettleibigkeit vor, besteht meistens die einzige Möglichkeit zur Behandlung der aktuellen Symptome und Verhinderung des Auftretens neuer Symptome darin, eine langfristige Gewichtsabnahme zu erreichen.

 

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