Revisionen in der Endoprothetik
Wann muss künstlicher Gelenkersatz erneuert werden?
Das Endoprothetikzentrum (EPZmax) ist spezialisiert auf komplexe Fälle, insbesondere der Wechsel-Endoprothetik von Hüfte und Knie. Wenn Sie Probleme mit Ihrer Prothese haben, klärt Dr. Klaus Schlüter-Brust sorgfältig Diagnostik und Therapie mit Ihnen ab.
Chefarzt
Dr. Klaus Schlüter-Brust
| Tel | 0221 5591-1131 |
| orthopaedie.kh-franziskus(at)cellitinnen.de |
Revisionen bei Gelenkersatz von Hüfte und Knie
Die Klinik für Orthopädie I unter der Leitung von Chefarzt Dr. Klaus Schlüter-Brust ist als anerkanntes Endopothetikzentrum der Maximalversorgung auf komplexen Gelenkersatz für Hüfte und Knie spezialisiert. Ein künstliches Gelenk an Hüfte oder Knie schenkt Betroffenen meist über viele Jahre hinweg Schmerzfreiheit und Mobilität. Wenn nach Jahren eine Prothese Schmerzen bereitet, kann dies vielfältige Ursachen haben. Nicht immer muss die Hüft- oder Knieprothese sofort getauscht werden. Ob und in welchen Fällen dies medizinisch indiziert ist, wird in unserem Zentrum sorgfältig diagnostisch geprüft und abgewogen.
Chefarzt Dr. Klaus Schlüter-Brust bietet für diese Fälle eine besondere Revisionssprechstunde an, die freitags von 10:00 bis 14:00 Uhr für GKV- und privat Versicherte eingerichtet wurde. Auch wenn sie eine Zweitmeinung wünschen, können Sie einen Termin in unserer Spezialsprechstunde vereinbaren - gerne telefonisch unter der Tel 0221 5591-1131 oder -1130.
Mögliche Ursachen für einen erforderlichen Austausch
Verschleiß oder Abrieb (Aseptische Lockerung)
Trotz modernster und extrem widerstandsfähiger Materialien unterliegt jedes künstliche Gelenk durch die tägliche Bewegung einem minimalen Verschleiß. Über die Jahre können sich mikroskopisch kleine Abriebpartikel vom Gelenk ablösen. Der Körper reagiert darauf mit einer biologischen Abwehrreaktion, die schleichend zu einem Abbau des umliegenden Knochens führen kann. Die Folge: Die Prothese verliert ihren festen Halt und lockert sich – ganz ohne das Vorliegen von Bakterien (aseptische Lockerung). Typisches Symptom sind Belastungsschmerzen, die einen Austausch des Gelenks erforderlich machen.
Protheseninfektionen (bakteriell)
Eine der ernsthaftesten Ursachen für einen Prothesenwechsel ist die bakterielle Besiedlung des künstlichen Gelenks (septische Lockerung). Bakterien können entweder direkt während der Operation oder zu einem späteren Zeitpunkt über die Blutbahn (z. B. durch eine Entzündung an den Zähnen oder einen Harnwegsinfekt) an das Implantat gelangen. Da künstliche Oberflächen nicht durchblutet sind, kann die körpereigene Abwehr die Erreger dort kaum bekämpfen. Die Bakterien bilden einen schützenden Schleimfilm (Biofilm). Um die Infektion dauerhaft zu heilen und den Knochen zu schützen, ist in den meisten Fällen eine operative Revision mit einem Teil- oder Komplettwechsel der Prothese sowie eine gezielte Antibiotikatherapie notwendig.
Instabilität und Fehlfunktionen
Für ein schmerzfreies Laufen müssen die Bänder und Muskeln rund um das künstliche Gelenk perfekt zusammenspielen. Lockern sich die körpereigenen Bänder im Laufe der Jahre oder liegt eine Fehlfunktion der Gelenkkomponenten vor, wird das Gelenk instabil. Betroffene verspüren dann oft ein Gefühl von Unsicherheit, das Gelenk „gibt nach“ oder es kommt zu schmerzhaften Fehlbelastungen. Wenn Physiotherapie und gezieltes Training nicht mehr helfen, kann ein Wechsel auf ein stabileres, meist gekoppeltes Prothesenmodell die sichere Funktion des Gelenks wiederherstellen.
Frakturen (Knochenbrüche in direkter Nähe des künstlichen Gelenks)
Durch Stürze oder Unfälle kann es zu einem Knochenbruch direkt im Bereich des künstlichen Gelenks kommen – Mediziner sprechen hier von einer periprothetischen Fraktur. Da der Knochen die Prothese stabil verankern muss, gefährdet ein solcher Bruch fast immer den festen Sitz des Implantats. In diesen Fällen muss der Bruch operativ mit Platten oder Schrauben stabilisiert und das künstliche Gelenk in der Regel gleichzeitig durch eine spezielle Revisionsprothese ersetzt werden, die tiefer im gesunden Knochen verankert wird.

Sicherheit und Komfort: Bei Revisionen gut aufgehoben
Gerade bei komplexen Wechseloperationen erwarten Patientinnen und Patienten maximale Sicherheit und Komfort. Im Cellitinnen-Krankenhaus St. Franziskus stehen hochspezialisierte Operateure, erfahrene Anästhesisten, moderne OP-Technik und im Bedarfsfall eine Intensivstation zur Verfügung. Gerade für ältere Patientinnen und Patienten ist ein Höchstmaß an Sicherheit ein wichtiges Auswahlkriterium der Klinik. Rund um die Operation bieten wir Ihnen überdies spezielle Physiotherapie und Vorbereitungskurse auf die OP, was zu den sehr guten Behandlungserfolgen und der hohen Patientenzufriedenheit beiträgt.
Chefarzt Dr. Klaus Schlüter-Brust gehört zu den führenden Spezialisten digitaler Operationsplanung bei modernem Gelenkersatz. Rückmeldungen zu Herrn Dr. Schlüter-Brust und Team finden Sie z. B. bei den Google-Bewertungen. Weitere Erfahrungsberichte zu unserer Klinik finden Sie auch auf dem Patientenportal www.klinikbewertungen.de.
Nicht zuletzt möchten wir, dass Sie sich in unserem Krankenhaus gut aufgehoben und betreut fühlen. Sollten Sie bei uns stationär aufgenommen werden, steht Ihnen eine sehr moderne Privat- und Wahlleistungsstation zur Verfügung, der die hohen Ansprüche der Privaten Krankenversicherung in Service und Qualität erfüllt. Sie können diese Leistungen auch mit einer Zusatzversicherung oder als Selbstzahler in Anspruch nehmen. Sprechen Sie uns gerne an!
Sprechstunde und Diagnostik
Bei Beschwerden mit Ihrem künstlichen Gelenk nimmt sich Chefarzt Dr. Klaus Schlüter-Brust persönlich Zeit für eine präzise Diagnostik. Jeder potenzielle Revisionsfall wird individuell begutachtet und eine belastbare Feststellung der Ursachen in die Wege geleitet. Im Zentrum der chefärztlichen Untersuchung steht die klinische Prüfung von Funktion und Stabilität sowie die Kontrolle von Entzündungszeichen wie Rötungen, Überwärmungen oder Fisteln. Zur präzisen Abklärung kombinieren wir modernste Diagnostikverfahren:
Labor & Bildgebung: Blutanalysen (CRP-Wert und Leukozyten) geben erste Hinweise auf Entzündungen, während Röntgenaufnahmen, CT oder MRT Fehlstellungen und Knochenveränderungen sichtbar machen.
Gelenkpunktion (Goldstandard): Bei Infektverdacht entnehmen wir unter sterilen Bedingungen Gelenkflüssigkeit, um Zellzahlen zu analysieren und Bakterien im Labor exakt zu bestimmen.
Umfeld- & OP-Diagnostik: Wir schließen Infektherde im restlichen Körper (z. B. an den Zähnen) aus. Bestätigt sich der Verdacht, sichern wir den Befund im OP durch Gewebeproben und eine Sonikation (Ultraschallbad) des Implantats ab, um selbst hartnäckigste Bakterienfilme nachzuweisen.
Operative Verfahren: Maßgeschneiderte Lösungen durch 3D-Planung
Sollte sich in der Sprechstunde zeigen, dass ein Wechsel des künstlichen Gelenks notwendig ist, steht für uns die individuelle Indikationsstellung an erster Stelle. Kein Gelenk und kein Knochenaufbau sind gleich. Chefarzt Dr. Klaus Schlüter-Brust analysiert Ihre spezifische Situation und Ihren Lebensstil im Detail, um das operative Vorgehen exakt auf Sie abzustimmen – sei es ein schonender Teilwechsel einzelner Komponenten oder ein kompletter Prothesenersatz.
Für maximale Präzision und Sicherheit setzen wir bei jedem Eingriff auf eine hochmoderne digitale 3D-OP-Planung:
Virtuelles Abbild: Auf Basis Ihrer CT- oder MRT-Daten erstellen wir ein dreidimensionales, millimetergenaues Modell Ihres Gelenks am Computer.
Simulation vor dem Eingriff: Der Chefarzt kann den gesamten Prothesenwechsel bereits vor der eigentlichen Operation virtuell durchspielen.
Perfekte Passform: Die optimale Positionierung, die richtige Verankerungstiefe im Knochen und die passende Modellgröße werden im Vorfeld exakt bestimmt. Das minimiert Operationsrisiken, schont gesundes Gewebe und sorgt für eine spürbar längere Haltbarkeit Ihres neuen Gelenks.
Sprechstunde für Revisionen (privat & GKV)
Nutzen Sie gerne unsere spezielle Revisionssprechstunde. Wir nehmen auch Patientinnen und Patienten an, die in einer anderen Klinik operiert wurden. Wichtiger Hinweis: Bringen Sie zur Sprechstunde bitte alte OP-Berichte sowie hausärztliche Befunde, aktuelle Blutwerte, Bildgebung (sofern vorhanden) mit. Gesetzlich versicherte Patient/innen benötigen eine Überweisung eines niedergelassenen Orthopäden. Dies gilt auch, wenn Sie einen Termin für eine Zweitmeinung vereinbaren möchten.
Sprechstunde mit Schwerpunkt Revisionen:
Fr 10:00 – 14:00 Uhr (und nach Vereinbarung)
Chefarzt Dr. Klaus Schlüter-Brust
(Termine für gesetzlich und privat Versicherte)
Telefonische Terminvereinbarung unter 0225 5591-1130/1131. Telefonisch erreichbar von montags bis donnerstags 8:00-16:00 Uhr, freitags 8:00-13:00 Uhr.)
Kontakt
Klinik für Orthopädie I - Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung (EPZmax)
Leitung: Chefarzt Dr. Klaus-Schlüter-Brust
Cellitinnen-Krankenhaus St. Franziskus
Schönsteinstraße 63
50825 Köln-Ehrenfeld
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